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Pflanzliche Ernährung

Lebensmittelreste

Das Sortiment der Fleisch- und anderen tierischen Ersatzprodukte wird immer grösser. Ebenso vermehren sich die Zahl der Konsumenten und die Häufigkeit solcher Einkäufe. Doch was wird eigentlich als Basis für diese Fleischersatzprodukte verwendet?

Als Grundlage für Fleischersatzprodukte eigenen sich die meisten Hülsenfrüchte. Dazu gehören Erbsen, Sojabohnen, Lupinensamen, schwarze Bohnen und Kichererbsen. Andere pflanzliche Alternativen bestehen aus Weizen, Gemüse und Pilzen. Was immer mehr im Trend ist, sind pflanzliche Fleischalternativen aus Erbsenprotein.

Verschiedenen Fleischersatzprodukte und woraus sie bestehen

Umwelt und Fleischersatzprodukte

Fleischersatzprodukte sowie auch andere Ersatzprodukte haben das Ziel, dass sie möglichst dem tierischen Original entsprechen. Viele Fleischalternativen entsprechen optisch und auch geschmacklich dem Vorbild Fleisch. Diesem Fakt ist es zu verdanken, dass viele Menschen der Umwelt zuliebe weniger Fleisch essen und deshalb ein Ersatzprodukt wählen. Zudem vereinfacht es den Konsumierenden die Zuordnung des Produktes. Bei einem veganen Speck ist für viele klar, wofür es verwendet werden kann, beispielsweise für eine Carbonara-Sauce oder zu einer Rösti.

Gesundheit und Fleischersatzprodukte

Um nicht nur auf die Umwelt zu schauen, sondern auch auf die eigene Gesundheit, sollte bei Fleischersatzprodukten immer auf die Zutatenliste geschaut werden. Je kürzer diese Liste, desto besser und auch gesünder. Eine Zutatenliste bis maximal fünf Zutaten gilt als wenig verarbeitet und gesund. Nur weil die Zutatenliste kurz ist, bedeutet das nicht, dass man es täglich essen sollte. Auch hier gilt es, ausgewogen und abwechslungsreich zu essen

Milch-, Käse- und Joghurtersatzprodukte

Es gibt nicht nur Ersatzprodukte für Fleisch, sondern auch für Milch, Käse und Joghurt. Die häufigsten Alternativen zur Kuhmilch sind Soja-, Mandel-, Hafer-, und Reisdrink. Es gibt aber auch noch welche aus Dinkel, Quinoa, Hirse, Buchweizen, Amaranth, Cashew, Haselnuss, Kokos, Lupinen und Erbsen. Schau mal im Supermarkt Regal vorbei und du wirst sehen, die Auswahl ist riesig.

Aber auch hier sollte man aufpassen. Milchalternativen produzieren zwar deutlich weniger Treibhausgase als Milchprodukte. Jedoch verbraucht die Produktion von Mandeln oder Reis enorm viel Wasser und das belastet das Ökosystem vor Ort.

Der Haferdrink schneidet bei diesen vier Kategorien am besten ab. Er kann lokal angebaut und produziert werden und stösst dadurch wenig CO2 für den Transportweg aus. Ausserdem ist der Wasserverbrauch sehr gering und der Hafer benötigt nicht so viel Land im Vergleich zu den Kühen.

 

Hier seht ihr die Umweltbilanz der Milch und der Milchalternativen


Die Umweltbilanz von Milchalternativen fällt oft deutlich besser aus als die der Milch. Grafik: WDR

Um noch etwas Klarheit zu den verschiedenen Ernährungsformen zu schaffen, werden hier die vier Wichtigsten vorgestellt.

 

Quellen:

1. Proveg

2. Swissveg

3. SRF

4. Quarks

5. Coop

 

 

 

Veröffentlicht in Green

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