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Food Save

Lebensmittelreste

Durch den Lebensmittelkonsum in der Schweiz fallen im In- und Ausland total 2.8 Millionen Tonnen Food Waste pro Jahr an. Allein am Ende der Konsumkette, in den Schweizer Haushalten, gehen pro Person und Jahr rund 90kg essbare Lebensmittel verloren. Das belastet nicht nur das Portemonnaie mit 620.- pro Person und Jahr, sondern schadet vor allem auch unserer Umwelt unnötig.

 

 

Foodwaste global zu reduzieren, hat einen unmittelbaren positiven Effekt auf die Umwelt

Die Reduktion von Food Waste hat einen unmittelbaren positiven Effekt auf die drängenden Herausforderungen, die die Welt gemeinsam lösen und aktiv anpacken muss. Im Rahmen der Agenda 2030 haben die UNO-Mitgliederstaaten das Ziel definiert Food Waste bis 2030 um die Hälfte zu reduzieren. Auch die Schweiz hat die Agenda 2030 und damit die Sustainable Development Goals (SDGs) unterschrieben. Warum? Wenn die Schweiz den Food Waste halbiert, kann die ernährungsbedingte Umweltbelastung um zehn bis 15% reduziert werden. Das ist ein wesentlicher Beitrag zu einem zukunftsfähigen und ressourceneffizienten Lebensstil.

Machst du mit? Es war noch nie so einfach, etwas Gutes für die Umwelt zu tun: Geniessen wir unsere Lebensmittel, statt sie wegzuwerfen.

Die fünf Food Save Weisheiten für zu Hause

  1. Plane jeden Einkauf: Erledige deinen Einkauf mit Köpfchen.
  1. Lagere Lebensmittel richtig: Informiere dich, wie man Essen frisch hält.
  1. Kenne die Haltbarkeit: Prüfe Abgelaufenes nach Aussehen und Geruch.
  1. Verwerte Essen kreativ: Zaubere aus allem etwas Leckeres.
  1. Packe Reste ein: Geniesse sie später nochmal.

Foodwaste entsteht jedoch nicht nur im Haushalt. Sondern auch in der Landwirtschaft, der Verarbeitung und zu einem geringen Teil in der Gastronomie sowie im Gross- und Detailhandel. In der Schweiz gibt es verschieden Akteure, die durch ihre Projekte geben diesen Food Waste ankämpfen.

Kennst du Ünique?

  • Ünique ist ein Food Save Projekt von Coop, welches für Unikate im Gemüse- und Früchteregal steht.
  • Früchte und Gemüse sind wie von Natur aus gewachsen und werden mit Schönheitsfehlern angeboten –> es entsteht weniger Abfall und eine sinnvolle Verwertung findet statt.
  • Die Auswahl an Produkten ist begrenzt, aber dafür sind sie preislich attraktiv.
  • Die Produkte sind frisch, geschmacksvoll und bestens geeignet zum Kochen.

Weitere inspirierende Projekte gegen Food Waste

  • Die Äss-Bar schenkt Brot und Backwaren von gestern ein zweites Leben. Dazu holt sie Gipfeli, Brote und Sandwiches aus verschiedenen Bäckereien in der Umgebung ab und verkauft sie zu einem günstigen Preis. Die Lebensmittel sind noch einwandfrei.
  • Mit der Too Good To Go App kannst du übrig gebliebene Esswaren bei Läden, Restaurants und anderen gastronomischen Betrieben vor der Verschwendung retten. Die App zeigt dir an, welches Essen in der Nähe zu einem vergünstigten Preis angeboten wird und dann musst du es nur noch auf der App reservieren und beim Betrieb abholen.
  • Unter dem Motto «Essen – verteilen statt wegwerfen» retten diese zwei Nonprofit-Organisationen Lebensmittel vor dem Abfall. Die Lebensmittel kommen von Produzenten, aus der Lebensmittelindustrie, Grossverteilern wie Coop, Detaillisten sowie aus der Landwirtschaft. Sie dürfen nicht mehr verkauft werden, sind aber qualitativ einwandfrei und noch haltbar. «Tischlein deck dich» verteil die Lebensmittel an armutsbetroffene Menschen während «Schweizer Tafel» die Esswaren an soziale Institutionen, wie zum Beispiel Gassenküchen oder Hilfswerke abgeben.
  • In öffentlichen Kühlschränke von Madame Frigo kannst du noch geniessbare Lebensmittel, die du nicht mehr konsumierst, legen und natürlich auch selbst Produkte mit nach Hause nehmen.

 

Quellen:

  1. Save Food
  2. Ünique
  3. Äss-Bar
  4. Too Good To Go App
  5. «Tischlein deck dich»
  6. «Schweizer Tafel»
  7. Madame Frigo
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Saisonal und Regional einkaufen

Saisonal und Regional einkaufen

Wie genau hängt Saisonalität mit Regionalität zusammen? Lassen sich diese Begriffe überhaupt voneinander trennen? Dieser Frage gehen wir in diesem Beitrag auf die Spur.

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Die 5 R’s zur Abfallreduktion

Die 5 R’s zur Abfallreduktion, die du nicht verpassen darfst

Im Jahr 2016 verursachte in der Schweiz jede*r Einwohner*in 716 kg Abfall. Somit gehört die Schweiz zu den Spitzenreitern weltweit
(BAFU, 2018). Was können wir tun, um Müll zu vermeiden oder mindestens zu reduzieren?

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Skatergirls

Skatergirls Freestylesport

Girlpower in der Skaterszene!

Immer mehr Mädchen und junge Frauen finden die Freude am Skaten und dessen Szene. Diesen Trend finden wir super und wollen wir supporten. Eine treibende Kraft und motivierende Persönlichkeit in diesem Sport ist Claudia Riera. Wir durften sie für ein kurzes Interview gewinnen, in welchem sie ihre persönliche Geschichte, wie sie zum Skaten gefunden hat, erzählt. Viel Spass dabei!

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Wieso Aluminium recyceln?

Hast du dir schon einmal überlegt, wie oft du in deinem Alltag mit Aluminium in Berührung kommst? Eins können wir dir schon einmal verraten, sehr oft!

Sei es die Getränkedose, dein Velogestell oder auch dein Smartphone. Dies ist nicht erstaunlich, denn Aluminium ist das häufigste vorkommende Metall in der Erdkruste und das dritthäufigste in der gesamten Erdhülle. Und genau aus diesem Grund sollten wir alle mehr darüber wissen. Woher kommt es und wie können wir nachhaltiger damit umgehen.

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TELLERMODELL – AUSGEWOGEN & NACHHALTIG

Was ist dir wichtiger? Eine möglichst gesunde Ernährung, die dich fit hält oder lieber eine möglichst umweltfreundliche Ernährung? 

Good News: Wir verraten dir, wie du ganz einfach beides unter einen Hut kriegst.

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Welche Fette sind eigentlich gesund?

Fette. Die lieben Fette. Sie haben einen schlechten Ruf, die machen dick oder krank und man solle darauf verzichten. Fette gehören aber neben Kohlenhydraten, Proteinen oder Vitaminen zu wichtigen Nährstoffen und sind lebensnotwendig. Man muss bloss gute von schlechten Fetten unterscheiden. Weiterlesen

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Welche Tomate kaufe ich nun?

Der Sommer mit seiner grossen Auswahl an Früchten & Gemüsen ist nun endgültig vorbei. Im Winter kommen dafür herzhafte Gemüse wie Kürbisse, Randen & farbige Kohlsorten in die Läden. Diese sind saisonal (= kann in dieser Jahreszeit geerntet werden) und meist auch regional (=in der Schweiz angebaut).

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VEGANER KÄSE? ABER RICHTIG!

Die Schweiz ist nicht nur für Schoggi und Uhren bekannt, sondern auch für den leckeren und vielfältigen Käse. Viele Schweizer*innen können sich die abendliche Käseplatte nicht mehr wegdenken. Wieso wir vegane Alternativen präsentieren, liest ihr in diesem Beitrag.

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Pflanzliche Fleisch-Alternativen – Können die was?

Pflanzliche Fleisch-Alternativen

Lebensmittel, die vom Tier stammen, stehen seit Jahrhunderten auf unserem Speiseplan. Kein Wunder – Fleisch beinhaltet nicht nur wertvolle Proteine und andere wichtige Nährstoffe, sondern ist auch einfach lecker. Jedoch vergisst man eines oft: Fleisch sind Tiere, Tiere sind Lebewesen und das Leben ist kostbar.

In den letzten Jahrzehnten ist in der Landwirtschaft und in der Industrie vieles passiert, damit Fleisch so billig ist wie heute. Und darum essen wir viel zu viel davon. Dies bringt verheerende Folgen für uns Menschen und die Umwelt mit sich: Unmengen an Regenwald werden für Futtermittel abgeholzt und Tiere haben ein kurzes sowie eingeengtes Leben. Wir Menschen in westlichen Ländern werden immer dicker, während arme Bevölkerungen am Verhungern sind. Ist doch unfair, oder?

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Upcycling Metall-Verpackungen

Neue Verwendungsmöglichkeiten für deine Metall-Verpackun

Nach Gebrauch landen Metall-Dosen oft im Müll. Da sie aber vielseitig einsetzbar sind, kann man tolle Upcycling-Projekte für zu Hause oder als Geschenk zaubern.

GORILLA zeigt dir vier kreative Ideen, wie du für gebrauchte Metall-Verpackungen neue Verwendungsmöglichkeiten findest. Weiterlesen

Urban Gardening Tutorials fürs Bepflanzen von Hochbeeten

Urban Gardening : Hochbeet bepflanzen

Urban Gardening liegt im Trend. Triste Flächen werden mit blühenden Blumen und Gemüse bepflanzt und aufgewertet. In den folgenden Videos zeigt euch Selina, wie ihr ein Hochbeet bepflanzen könnt. Ihr erfährt, wie man es füllt und welche Pflanze sich neben welchem Kraut entfalten kann. Klicke dich durch die sechs kurzen Urban Gardening Tutorials!⬇️

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Lilienberg Freestyle-Camp

Mit dem MNA-Zentrum Lilienberg organisierten wir ein Freestyle-Camp für asylsuchende Jugendliche, die ohne Eltern in der Schweiz sind. In den Sommerferien können sie nicht einfach verreisen und haben nur noch wenig Aktivitäten, da die Schule wegfällt.

Viele sind zum ersten Mal auf einem Skate-oder Longboard gestanden, haben Parkour kennengelernt oder einen leckeren grünen Smoothie probiert. Nebst Jugendlichen, die in der Küche das Essen zubereiteten, gab es auch eine Gruppe, die bei Indiana ein eigenes re-used Brett gestalten konnten.

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GORILLA Botschafter

Philippe Franc

Philippe Franc Snowboard

Alter
32 Jahre
Wohnort
Basel
Website
www.instagram.com/fipslejardin/
Erfolge
- 50 kg Gemüse vom eigenen Balkon (ca. 35 qm) geerntet in einem Jahr.
- Teilnahme an Snowboard Big Air Europacups, Weltcups und Junioren-WM.
- Traumfrau geheiratet.
- Gesund sein.
«Ich bin Gorilla Botschafter, weil ich als Lehrer, Trainer, Snowboarder, Hobbygärtner und Mensch das Ziel habe, meinen Mitmenschen und den Generationen nach mir ein Vorbild in Bezug auf Umwelt, Gesundheit und Freestylesport zu sein. In meiner Ausbildung habe ich gelernt, wie unglaublich komplex die Natur ist. Jedes kleinste Puzzleteil in unserem Ökosystem ist schützenswert und wichtig. Besonders als Snowboarder sollte man die Natur kennen und schätzen.»

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